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Sparkassenstiftung würdigt soziales Engagement in der Region

Sparkassenstiftung würdigt soziales Engagement in der Region

 

Eine Region braucht junge Menschen, die sich durch Engagement für ihre Mitmenschen einsetzen, um respektvolles Zusammenleben zu gestalten. Deshalb fördern Odenwälder Schulleiter Heranwachsende mit besonderer Sozialkompetenz über die Anerkennung „Stille Helfer –starke Typen“, wozu die Sparkassen-Stiftung Anstoß und Möglichkeit gibt. Belohnt werden sollen Leistungen wie kostenlose Nachhilfe, Engagement in der Schülervertretung, sportliche Führung oder das Einstehen gegen Gewalt und Extremismus.

In diesem Sinne hat die Jury in diesem Jahr zehn Preisträger ausgesucht, die neben einer von der Fachschule für Holz und Elfenbein geschaffenen Skulptur auch einen Geldbetrag erhielten. Den ersten Preis erkannte das Gremium Alexander Lorzzu. Persönlich bescheiden, sei er schon jetzt als Schüler des Beruflichen Schulzentrums (Michelstadt) durch sein aktives Mitwirken in verschiedenen Vereinen und der Übernahme von Leitungsaufgaben bei der Feuerwehr und der Wasserwacht eine echte Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens, lobte Nicole Kelbert-Gerbig von der Stiftung. Wie Lorz war jedem Helden ein persönlicher Laudator zugeordnet.

 

Erster Preis für Filmclub in Höchst

 

Schulleiter Ralf Guinet von der Ernst-Göbel-Schule (Höchst) gab Einblick in die Arbeitsweise des von Philipp Hartmann und zwölf Mitstreitern initiierten und ebenfalls mit einem ersten Preis ausgelobten Filmclubs Kairo. Hier werden über Neue Medien Sprachkenntnisse vermittelt, die es ägyptischen Schülern ermöglichen sollen, einmal die dortige deutsche Schule zu besuchen.

Ebenfalls einen ersten Platz sicherte sich die Grundschule in der Stried (Beerfelden), wo unter Anleitung von Anja Krautschneider Kathedertaschen für die Kinder in der Kinderkrebsklinik Heidelberg genäht worden sind. Auch eine Geldsammlung für die Kinder-Krebshilfe führte Lau-datorin Isabelle Tatic von der Sparkasse an. Stadträtin Anni Resch stellte die vielfältigen Angebote des mit einem zweiten Platz belegten Vereins „Frieden und Gutes für Caransebes“ (Michelstadt) vor. Nicht nur viele Weihnachtspakete bringt die vorwiegend aus Jugendlichen bestehende Gruppe unter Leitung von Sara Weber und Volkmar Raabe nach Rumänien, auch mit Hilfsangeboten im Bildungsbereich wird eine gute Ausgangsbasis fürs Leben von Heranwachsenden geboten.

Ebenfalls mit Platz zwei bewertet und von Manfred Kirschner vorgestellt wurde die Streitschlichter-AG unter Leitung von Irina Beschnar an der Waldbachschule (Zell). Unter dem Motto „Wenn zwei sich streiten, dann hilft der Dritte“ übten sich die Kinder in Deeskalation.

Mit der Vorstellung der Imker-Arbeitsgemeinschaft an der Waldbachschule (Zell) eröffnete Stiftungsgeschäftsführer Gunther Krämer die Reihe der mit einem dritten Platz bedachten Bewerber. Was man bei dem Umgang mit den Honigsammlern alles beachten muss, zeigten eindrucksvoll Erika Volk und ihr Schüler Luuan Mcdoudal.

 

Engagement für den Umweltschutz

 

Wie sich Vertrauensschüler der Ernst-Göbel-Schule (Höchst)unter Aufsicht von Maritta Eisold und Patricia Schönig um Hygiene-Vorkehrungen in Corona-Zeiten sorgten, verriet Rektor Ralf Guinet. Um Papier- und Wasserverbrauch ging es der Umwelt AG mit Marlene Frank und Georg Kaffenberger an der Grundschule Beerfurth, wie der ehemalige stellvertretende Schulleiter des Gymnasiums, Gunter Eckart, berichtete. Schulseelsorger Arno Jekel von der Georg-Ackermann-Schule

(Rai-Breitenbach) sprach nicht nur das Engagement von Max Stockum als Schülervertreter auf Kreis-und Landesebene an, sondern lobte auch dessen Mitarbeit im Schulgarten und die „hohe Kompetenz bei der Vorbereitung von Schulgottesdiensten. Kreistagsvorsitzender Rüdiger Holschuh würdigte die Tätigkeiten von Ben Strabel von der Ernst-Göbel-Schule (Höchst) als Kreisschulsprecher, Bundesdelegierter der Landesschülervertretung Hessen und dessen Mitmachbereitschaft in der Lokalpolitik. Bei der Verleihungsfeier am Michelstädter Gymnasium verwies Sparkassendirektor Uwe Klauer darauf, dass die Stiftung seines Unternehmens bisher mehr als zwei Millionen Euro in Projekte in den Bereichen Kunst und Kultur, Bildung und Wissenschaft sowie Umwelt und Soziales gesteckt habe.

 

Bildunterschrift:

 

Die Preisträger des Ersten Preises von links nach rechts:

Philipp Hartmann von der Ernst-Göbel-Schule, Lilu Vogt von der Grundschule in der Stried und Alexander Lorz, ehemals Berufliches Schulzentrum. Mit ihnen freuen sich Sparkassendirektor Uwe Klauer (rechts) und Schulleiter Richard Knapp (hinten Mitte).

 

Text: Ernst Schmerker   Foto: Nicole Kelbert-Gerbig (Sparkasse Odenwaldkreis)