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Ernst-Göbel-Schule in Bewegung – gemeinsam stark, individuell erfolgreich – Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis zeichnet Schüler:innen aus

Ernst-Göbel-Schule in Bewegung – gemeinsam stark, individuell erfolgreich – Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis zeichnet Schüler:innen aus

 

„Schule in Bewegung“ heißt der Förderpreis, der von der Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis gemeinsam mit der Ernst-Göbel Schule Höchst zum zehnten Mal ausgelobt wurde.

 

Die Prämierungsveranstaltung fand kürzlich in kleiner Runde – in der Mensa der Ernst-Göbel-Schule statt. Schulleiter Ralf Guinet begrüßte vor allem die Schüler:innen und deren Lehrer*innen. Und er freute sich über über die Gäste der Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis, der Initiatorin des Förderpreises. Gekommen waren der Geschäftsführer, Gunter Krämer und Nicole Kelbert-Gerbig, sowie der Leiter des BeratungsCenters der Sparkasse Höchst, Rouven Roß.

 

Alle Schüler*innen der Jahrgangsstufen 5-13 waren aufgefordert, sich mit dem Thema „Schule in Bewegung“ auseinander zu setzen. Die Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis, so erklärte Rouven Roß, wolle mit dem Förderpreis „Schule in Bewegung“ junge Menschen dieser Schule fördern, ihnen Anreize schaffen, sich mit dem Leitthema intensiv und eigenständig über den eigentlichen Lehrplan hinaus zu beschäftigen. Der Förderpreis „Schule in Bewegung“ sei keine Eintagsfliege. So stehe das Wort „Bewegung“ zum einen für „Sport, Tanzen, darstellendes Spiel“, zum anderen aber auch für „Veränderung“. Es sei eine Intention des Förderpreises, so Roß, Bildung über den Schulalltag hinaus zu unterstützen, da wo der Schulträger Odenwaldkreis nicht die Mittel bereitstellen könne.

 

Gunter Krämer gratulierte den Schüler:innen zur erfolgreichen Prämierung ihrer kreativ gestalteten Projekte wie auch der Qualität der gezeigten Präsentationen.

 

„Alle, die sich über den normalen Unterricht hinaus mit wertvollen Ideen für ihre Schule engagieren, haben davon auch einen persönlichen Nutzen. Sie profitieren in ihrer individuellen Weiterentwicklung. Gerade in einer Welt, die sich sehr schnelllebig bewegt, verändert und uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt. Das fördern wir von der Stiftung sehr gerne.“, erläutert er. Fünf Teams hatten sich als Gruppe oder Klasse neben dem Schulalltag mit beeindruckenden Arbeiten dem Wettbewerb gestellt. Eine Jury, bestehend aus Vertreter:innen der Schule und der Stiftung, hatte die Beiträge bewertet.

 

Der erste, mit 500 Euro dotierte Preis, ging an den Biologiekurs der E-Phase unter der Leitung von Felix Lehr. Schülerin Helin Tandogan präsentierte das Kursprojekt „Erarbeitung einer nachhaltigen Bewirtschaftung mit Bienen“. Vom Begriff „Nachhaltigkeit“ bei Bienen und in der Imkerei bis hin zur konkreten Beachtung ethischer Aspekte und einer Kosten-/ Nutzen-Relation, erklärte sie die konkrete Umsetzung mit angeschafften Bienenstöcken in der Ernst-Göbel-Schule.

 

Zwei zweite Preise, in Höhe von je 300 Euro, gingen an die Klasse H7 (Leitung Kunstlehrer Gerhard Lang) und an die Klasse 8c (Leitung Horst Raupach). Die H7 experimentierte in der Dunkelkammer und erfuhr, wie man anders sieht, wie mit Fotopapier gearbeitet wird und wie sich Gegenstände verändern. Erstaunliche Fotogramme waren das Ergebnis dieses Projekts. Die Schüler:innen der 8c machten sich Gedanken zum Thema „Bewegung rund um die Uhr“. Und sie nahmen wahr, dass Bewegung den ganzen Alltag präsent ist.

 

Der dritte Preis, 150 Euro, wurde an Farell Schantz und Lea aus der Klasse G6b überreicht. Sie bauten einen Spielplatz für einen Hamster.

 

Mit einem Sonderpreis wurde der von der Schulgemeinde gestaltete „Aktionstag Ukraine“ in der Ernst-Göbel-Schule ausgezeichnet. Unter der Leitung der Lehrkräfte Matthias Trumpfheller, Florian Huber und Maren Schwarz erhielten die Schüler:innen nicht alltägliche Einblicke in und um die Geschehnisse im Ukraine-Konflikt.

 

Schulleiter Ralf Guinet münzte das Zitat von Gorbatschow auf den Förderpreis „Schule in Bewegung“ um: „Wer in der Welt etwas bewegen will, muss sich selbst verändern. Nur wer sich nicht bewegt, den bestraft das Leben.“. Guinet dankte im Rahmen der Preisverleihung allen Beteiligten, neben der Stiftung vor allem den beiden Kolleginnen Antonia Groess und Kerstin Knapp für die Organisation des Wettbewerbs seitens der Schule.

 

Bildunterschrift von links nach rechts:

Zufriedene Gesichter gab es bei den Auszeichnungen für den 10. Wettbewerb „Schule in Bewegung“ der Ernst-Göbel-Schule. Hintere Reihe: Florian Huber, Helin Tandogan, Matthias Trumpfheller, Fabienne Lindemann, Lea Schnellbacher, Maren Schwarz, Farell Schantz, Vordere Reihe von links nach rechts: Gerhard Lang, Felix Lehr und Horst Raupach. Mit den Preisträger*innen freuen sich Gunter Krämer und Ralf Guinet (links) und Antonia Gröss und Rouven Ross (rechts).

 

Text: Nicole Kelbert-Gerbig, Sparkasse