Interpretationen von „Objekt und Verpackung“

Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis vergibt den 24. Förderpreis „Holz-Elfenbein“

Die Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis vergab kürzlich zum 24. Mal den Förderpreis „Holz-Elfenbein“. Das Thema „Objekt und Verpackung“ nutzten die Schülerinnen und Schüler der Fachschule Holz-Elfenbein, um in Form eines Wettbewerbs kreative Objekte zu gestalten. Tischler/ Drechsler/ Holzbildhauer/ und Elfenbeinschnitzer/ -innen der Fachschule Holz-Elfenbein waren aufgefordert, ihre Fantasie und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis zu stellen. Die entstandenen Exponate, alles samt Unikate, zeigten, dass die Verknüpfung von handwerklichen Fähigkeiten und künstlerischer Abstraktion wieder lebendig umgesetzt wurde.

Die Zielsetzung des Förderpreises sei, den Auszubildenden die Möglichkeit zu geben, sich mit der Berufswirklichkeit und der dort herrschenden Konkurrenz-situation auseinander zu setzen. Mit diesem Satz begrüßte Sparkassendirek-tor Karlheinz Ihrig die über 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, die Schülerinnen und Schüler sowie zahlreiche Vertreter*innen des Beruflichen Schulzentrums.

Karlheinz Ihrig bedankte sich beim Beruflichen Schulzentrum des Oden-waldkreises für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen 24 Jahren. Die Förderung von Jugendlichen und somit auch deren Vorbereitung auf die spätere Berufsrealität sei ein großes Anliegen der Stiftung der Sparkasse Odenwaldkreis. Die Idee dieses Förderpreises werde mittlerweile auch von anderen weiterführenden Schulen aufgegriffen. Der Förderpreis Holz-Elfenbein sei der älteste und habe ein besonderes Alleinstellungsmerkmal, wie auch die Fachschule selbst.

In den Grußworten, überbracht von Wilfried Schulz (Leiter des Beruflichen Schulzentrums Odenwald), Abteilungsleiter Rüdiger Lang, dem Ersten Kreisbeigeordneten Oliver Grobeis und Michelstadts Bürgermeister Ste-phan Kelbert sowie dem Handwerksobermeister Martin Schlingmann, wurde verdeutlicht, welchen hohen Stellenwert heute eine fruchtbare Zusammenarbeit von Wirtschaft und Schulen habe. Die in den Werken sichtbare Kreativität und Professionalität biete einer fundierten handwerklichen Ausbildung Chancen, auch im Zeitalter der digitalen Medien. Die Fachschule Holz-Elfenbein genieße eine hohe Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit.

Insgesamt wurden 30 Beiträge eingereicht. Davon wurden 11 Arbeiten mit Geldpreisen und Buchgutscheinen ausgezeichnet.

Christoph –Leon Nicklaus erhielt den ersten Preis für seinen „Wein-Apfel“. In einem getischlerten Apfel aus Holz befindet sich ein Apfelweinfass. Der Deckel des Apfels lässt sich öffnen und somit kann das Apfelweinfass einfach ausgetauscht werden.

Sanja Pasal Löst freute sich mit seiner „Teekanne mal anders“ über den zweiten Preis. Eine moderne Thermoskanne wird durch eine besondere Verpackung/ Halterung in eine eigenständige Form gebracht.

Für eine „Mogelpackung“ erhielt Janice Engeser den dritten Preis. Eine Bierdose wurde mit Palmen und Strandidylle ausgestaltet. Damit wirft die Preisträgerin auf die Wegwerfgesellschaft und die Tourismusbranche einen kritischen Blick.

Weitere Geldpreise gingen an Darwin Becker, Robert Wingendorf, Nina Bor-linghaus und Sebastian Röder. Über Buchgutscheine freuten sich Laura Ro-mina De Luca, Tashi Antotsang, Leonie Volk, Sebastian Ventker und David Börner.

Die Kunstwerke der Schüler können bis zum 23. März im BeratungsCenter der Sparkasse Odenwaldkreis in Michelstadt, Bahnhofstraße 32, besichtigt werden.

Für die langjährige Organisation des Förderpreises dankte Karlheinz Ihrig am Ende Alfried Emde und Helmut Jäger vom Beruflichen Schulzentrum, die in den Ruhestand getreten sind.

 

Bildunterschrift (Foto: Matthias Volk, Sparkasse):
Christoph-Leon Nicklaus zeigt sein Objekt „Wein-Apfel“. Er erhielt dafür den ersten Preis.